SLA – Stereolithografie

Ein industrielles 3D‑Druck‑Verfahren zur Herstellung hochpräziser Kunststoffbauteile. Das Verfahren eignet sich besonders für Prototypen und Bauteile mit hohen Anforderungen an Detailgenauigkeit und Oberflächenqualität.
verfahren verstehen

Wie funktioniert die Stereolithografie (SLA)?

Bei der Stereolithografie wird flüssiges Kunstharz schichtweise mithilfe von Licht ausgehärtet. Ein Laser (SLA) oder ein projektionsbasiertes Lichtsystem (DLP) belichtet gezielt die Bereiche, die das Bauteil bilden sollen.

Nach jeder ausgehärteten Schicht senkt sich die Bauplattform ab und die nächste Schicht wird belichtet. Dieser Prozess wiederholt sich, bis das Bauteil vollständig aufgebaut ist. Nach dem Druck erfolgt in der Regel eine Nachhärtung, um die finalen Materialeigenschaften zu erreichen.

Eigenschaften & Vorteile

Eigenschaften & Vorteile von SLA / Stereolithografie

Die Stereolithografie zeichnet sich durch ihre hohe Präzision aus und wird häufig dort eingesetzt, wo optische Qualität und feine Details entscheidend sind.

Vorteile der Stereolithografie im Überblick:

  • sehr hohe Detailauflösung und Maßgenauigkeit
  • glatte Oberflächen ohne sichtbare Schichtstruktur
  • ideal für komplexe und filigrane Geometrien
  • gute Reproduzierbarkeit bei gleichen Bauteilen
  • geeignet für frühe Entwicklungs‑ und Designphasen

Typische Anwendungen

Typische Anwendungen der Stereolithografie

SLA wird vor allem für Prototypen und Anwendungen eingesetzt, bei denen visuelle Qualität und Genauigkeit im Vordergrund stehen.

Typische SLA‑Anwendungen sind:

  • Design‑ und Anschauungsprototypen
  • Präsentations‑ und Demonstrationsmodelle
  • Geometrie‑ und Passprüfungen
  • Form‑ und Ansichtsmuster

SLA: Eine Auswahl verfügbarer Materialien

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Wussten Sie schon?

SLA ist das am längsten genutzte 3D-Druck-Verfahren. Es wurde bereits 1983 von Chuck Hull (3D Systems) erfunden.

gut zu wissen

SLA im Vergleich zu anderen 3D‑Druck‑Verfahren

Im Vergleich zu FDM oder SLS bietet die Stereolithografie eine deutlich höhere Detailauflösung und Oberflächenqualität. Für stark belastete oder seriennahe Bauteile sind hingegen Verfahren wie SLS oder MJF besser geeignet.

Die wichtigsten Tipps für die Konstruktion

Ob Stereolithografie für Ihre Anwendung geeignet ist, hängt unter anderem von Detailgrad, Oberflächenanforderung und Einsatzbereich ab. Wir beraten Sie gern – anwendungsbezogen und technologieoffen.

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